Wie für die Akupunktur und die Kräuterheilkunde sind in der TCM auch für die Ernährungstherapie dieselben diagnostischen Kriterien wichtig.
Nahrungsmittel werden in verschiedene Kriterien unterteilt wie
Temperaturverhalten: kalt, kühl, neutral, warm, heiss
Geschmack: süß, scharf, salzig, sauer, bitter, neutral
Bezug auf Funktionskreise (Meridiane): Milz, Magen, Lunge, Dickdarm, Niere, Blase, Leber, Gallenblase, Herz, Dünndarm und die Richtung der Wirksamkeit: steigend, schwebend, sinkend, fallend.
Für die Chinesen bedeutet richtige Ernährung bereits Medizin. Anders als in der westlichen Ernährungslehre, hat jedes Lebensmittel eine bestimmte Eigenschaft. Meistens mit Yin oder Yang charakterisiert. Yin steht für kühl bis kalt, während Yang für wärmend bis heiß steht. Es gibt auch Lebensmittel, die einen neutralen Charakter haben.
Die Ernährung ist ein wichtiger Teil der traditionellen chinesischen Medizin. In China gelten die meisten Nahrungsmittel als heilkräftig. Leichtere Leiden werden durch eine spezielle Ernährung, die mit körperlicher Bewegung und anderen Maßnahmen kombiniert wird, behandelt. Die traditionelle chinesische Ernährungslehre basiert auf drei Prinzipien, die auch die Grundlage des gesamten chinesischen Denkens bilden: Yin und Yang, den fünf Elementen sowie dem Konzept des Qi (Energie). Nach diesen Prinzipien werden die Nahrungsmittel eingeteilt, dabei gibt es keine, die generell als "gut" oder "schlecht" gelten, sondern sie stehen alle in einem besonderem Verhältnis zueinander Ohne korrekte Musterbestimmung ist die Wirkungsweise und der Therapieerfolg in Frage gestellt. |